GARMIN Begriffserklärungen
| Begriff
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Erläuterungen |
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Aquisition |
Im Sinne der Navigation mit GPS-Empfängern bedeutet dies die Erfassung
der verfügbaren Satelliten. Der Empfänger sammelt dabei die Daten dieser
Satelliten, um eine Positionsberechnung durchführen zu können. Zur
genauen, 2-dimensionalen (Länge / Breite) Positionsberechnung werden
mindestens 3 Satelliten guter geometrischer Verteilung benötigt. Zur
3D Navigation (Länge / Breite / Höhe) werden mindestens 4 Satelliten in
guter geometrischer Verteilung benötigt. |
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Almanac Data
Almanach-Daten
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Informationen über die Satellitenkonstellation (einschließlich Standort
und Funktionsfähigkeit der Satelliten), die von jedem GPS Satelliten an
Ihrem Empfänger übertragen werden. Bevor die GPS-Navigation beginnen
kann, müssen die Almanach-Daten erfaßt werden. |
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AutoLocate |
Bei dieser Funktion initialisiert sich der GPS-Empfänger und sammelt
neue Almanach-Daten. Dieser Vorgang kann einige Minuten dauern je nach
Anzahl der "sichtbaren" Satelliten. |
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Autorouting |
Beim Autorouting errechnet das Navigationssystem auf Grundlage der im
Gerät gespeicherten elektronischen Straßendaten automatisch eine
detaillierte Route zum Ziel und gibt dem Fahrer vor jeder Abzweigung
Abbiegeanweisungen, die auf der Anzeige dargestellt und, beim
StreetPilot 26xx, auch über Lautsprecher angesagt werden. |
Basemap
Basiskarte |
Garmins GPS-Emfpänger mit Kartendarstellung werden mit einer fest
integrierten Basiskarte ausgeliefert, die nachträglich nicht verändert
werden kann. Es gibt eine Reihe unterschiedliche Basiskarten zu den
einzelnen Kontinenten.
Welche Basiskarte ein GPS-Gerät vorinstalliert hat, hängt davon ab wo
(Kontinent) es ausgeliefert wird. Achten Sie beim Kauf eines
GPS-Emfpängers darauf, wo Ihr Händler seinen Sitz hat, damit Sie auch
die für Ihre Zwecke richtige Basiskarte vorinstalliert haben.
Tipp: Am besten fragen Sie Ihren
Händler konkret, welche Basiskarte das Gerät vorinstalliert hat (leider
gibt es auch in Deutschland Händler, die GPS-Emfpänger mit z. B.
amerikanischer Basiskarte ausliefern. Hierbei handelt es sich um
Grauimporte --> keine Garantieansprüche über die GPS GmbH!).
Besonders vorsichtig sollten Sie bei Auktionen im Internet sein (ohnehin
erlischt hierbei sofort jeglicher Garantieanspruch gegenüber Garmin bei
Erwerb über diesen Weg).
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GPS |
Global Positioning System - Das GPS
Satellitensystem wurde vom US Verteidigungsministerium installiert um
die Steuerung von Militärfahrzeugen und Waffensystemen zu vereinfachen.
Der US-Congress hat die Mittel zur Installation des Systems jedoch nur
unter der Bedingung genehmigt, dass es auch der freien zivilen Nutzung
zur Verfügung steht. Von diesem Stück amerikanischer Freiheit können wir
alle profitieren. Damit das US-Militär mit GPS seine Waffen präzise
steuern kann, ohne dass ein Kriegsgegner dies mit gleicher
Treffsicherheit tun könnte, senden die GPS-Satelliten zwei Signale aus,
ein verschlüsseltes präzises für die NATO (P) und ein unverschlüsseltes
für jedermann (L1). Die erreichbare Genauigkeit für das zivile Signal
liegt heute bei ca. 15 Meter. Vor dem 2. Mai 2000 wurde dieses Signal
von den USA künstlich verfälscht (siehe SA), die erreichbare
Genauigkeit lag bei 100 m. Der zivile Code kann mittels
GPS-Navigationsgeräten "rund um den Globus, rund um die Uhr", also von
jedermann, jederzeit, weltweit, bei jedem Wetter, lizenzkostenfrei zur
Navigation benutzt werden. Wann immer der Benutzer eines
GPS-Navigationsgerätes den Himmel über dem Kopf hat, kann er binnen
Sekunden seine Position, Richtung, Geschwindigkeit, Höhe, Entfernung und
Zeit zum Ziel bestimmen. Es sind ca. 30 Satelliten auf sechs Bahnen in
Umlauf, von welchen bis zu zwölf über dem Horizont stehen können.
Moderne GPS-Navigationsgeräte mit 12-Kanaltechnik können die Signale von
all diesen 12 Satelliten gleichzeitig empfangen und so die Position des
Empfängers optimal berechnen. |
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DGPS |
Differential Global Positioning System
- Um die Genauigkeit der Positionsbestimmung mit GPS zu erhöhen, werden
zusätzlich zu den Satellitensignalen noch Korrekturdaten benötigt. Diese
gleichen die Fehler aus, die z. B. in der Atmosphäre durch die
Veränderung der Signallaufzeit entstehen. Auf einem genau vermessenen
Punkt einer Referenzstation werden die ankommenden GPS-Signale auf Ihre
Genauigkeit hin untersucht, bei Abweichungen werden Korrekturdaten
erzeugt. Ein DGPS-fähiger GPS-Empfänger, dem diese Korrekturdaten
zugeführt werden, ist dann in der Lage eine genauere Positionsberechnung
durchzuführen. Mit Hilfe dieses Verfahrens lassen sich Genauigkeiten im
Bereich von 1-3 Metern erreichen. Ausschlaggebend für die erreichte
Genauigkeit sind u.a. die Distanz zur Referenzstation und die
Signalqualität. |
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Kartenbezugssystem |
Neben einem weltweit meist üblichen Standard (WGS-84 = World Geodetic
System von 1984) gibt es noch etliche länderspezifische Bezugssysteme.
So wie jedes Land seine eigene Sprache bzw. Dialekt hat gibt es auch
unterschiedliche Bezugssysteme. Die GPS-Geräte von GARMIN umfassen in
ihrer Auswahl über 100 dieser verschiedenen Bezugssysteme. |
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MapSource |
Die MapSource-CDs für Land und Marine enthalten sehr
detaillierte Angaben für das Straßenverkehrsnetz bzw. die Seefahrt.
MapSource-CDs sind für viele Regionen der Welt verfügbar.
MapSource- Daten können auch in dafür geeignete Garmin GPS-Geräte
übertragen werden. |
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MetroGuide |
Bei Mapsource MetroGuide-CDs ist auf der dargestellten
Straßenkarte eine Routenberechnung (nur am PC!) möglich. Zusätzlich
bietet sie tausende von Informationen: Adressen plus Telefonnummern von
Restaurants und Hotels, Sehenswürdigkeiten und Einkaufszentren.
MetroGuide-Daten können auf Datenkarten für die
Straßennavigationsgeräte GARMIN StreetPilot GPS und GARMIN eMAP GPS oder
auch direkt in ein GPS-Gerät (z. B. GPS 76MAP, eTrex Legend u. a. )
geladen werden. Mit den Navigationsgeräten GPS III plus und GPS 12 MAP
sind diese Daten nicht nutzbar. |
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Mittelwertbildung |
Mit vielen Garmin GPS-Geräten ist es möglich, die Positonsbestimmung
über einen längeren Meßzeitraum zu mitteln. Die Positionsgenauigkeit
wird dadurch nochmals gesteigert. |
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MOB-Funktion |
Man over Board Funktion - Diese
Funktion dient dazu einen wichtigen Punkt (an dem man sich gerade
befindet - z.B. Mann über Bord) möglichst schnell und einfach zu
markieren und sich sofort wieder an diesen hinnavigieren lässt. |
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MultiTrac8™ |
Auch 8-Kanal-Multiplexer genannt, empfangen die Signale von bis zu 8
Satelliten auf einem Empfangskanal im zeitlichen Wechsel |
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PanTrack™-Funktion |
Der Cursor kann entlang des aufgezeichneten Weges entlang zu einem
beliebigen Punkt bewegt werden. Beim ausgewählten Punkt kann die
TracBack™-Funktion aufgerufen werden oder: GoTo,
markieren und Zoom in/out. |
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PhaseTrac12™ |
GPS-Empfänger mit diesem Verfahren empfangen die Signale von bis zu 12
Satelliten gleichzeitig. Das heißt, sie haben höhere
Empfangsempfindlichkeit, schnelleren Empfang und genauere Messung als
8-Kanalgeräte. Alle zur Zeit lieferbaren GARMIN-Navigationsgeräte sind
12-Kanalgeräte. |
Selective Availability
SA |
Als "Selective Availability" oder SA bezeichnet man
die künstliche Verunschärfung des Signals der Satelliten durch das
US-Militär. Seit dem 2. Mai 2000 abgeschalten. Mit aktiviertem SA
waren zivile GPS-Messungen nur zu 100m genau (95% der Zeit). |
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SiRF GPS-Empfänger |
SiRF ist ein Spezialist für GPS-Empfänger-Bauteile, Chips bzw. Chipsets,
Halbleiter-Bauelemente, wie sie in GPS-basierten Navigationssystemen zum
Einsatz kommen.
Der Empfang der Signale von GPS-Satelliten stellt hohe Anforderungen an
Empfindlichkeit und Architektur. Mit 200.000 Korrelatoren (üblich waren
bisher wenige 1000) in der SiRFStarIII- Architektur kommt SiRF dem Ziel
der Positionsangabe auf Knopfdruck sehr nahe. Auch unter erschwerten
Bedingungen - unter einem Blätterdach, in Häuserschluchten und anderen
signalschwachen Gebieten, oft sogar in Gebäuden, ermitteln
SiRFStarIII-Empfänger die Position in kürzester Zeit. Auch die bisher
oft als problematisch empfundene Situation, wenn man sofort nach dem
Einschalten losfährt, und vorbeiziehende Häuser, Bäume oder LKWs den für
die erste Positionsbestimmung nötigen kontinuierlichen Empfang der
Satellitensignale immer wieder unterbrachen und damit den Zeitraum bis
zum ersten GPS-Fix fast beliebig ausdehnten, wird man mit einem
SiRFStarIII-Empfänger kaum jemals wieder erleben.
Der GPS-Chipsatz SiRFStarIII bedeutet in Punkto Empfindlichkeit und
Schnelligkeit also nochmals einen riesigen Sprung nach vorne. Für
technisch Interessierte: Er kann auch extrem schwache Satellitensignale
bis zu -159 dBm auswerten.
In vielen Einsatzbereichen, wo bislang der Einsatz einer günstig
platzierten externen GPS-Antenne nötig war, ist das mit den neuen
Empfängern überflüssig. |
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Straßennavigation |
Die Straßennavigationsgeräte bedienen sich ebenso des
GPS-Satellitensystems wie alle anderen hier angebotenen
Satellitennavigationsgeräte, gehen jedoch einen entscheidenden Schritt
weiter: Nach Eingabe des Ziels, das frei festgelegt oder aus einer Liste
von Adressen, Points of Interest etc. ausgesucht werden kann, errechnet
das Straßennavigationsgerät, das über eine entsprechende elektronischen
Straßenkarte verfügt,
automatisch eine Route und lotst den Fahrer mit detaillierten
Abbiegeanweisungen - auf der
Anzeige und / oder auch mit Sprachausgabe - zum Ziel. |
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TracBack™ |
Durch diese Funktion ist es nicht mehr notwendig, beim Zurückverfolgen
der zurückgelegten Strecke die Wegpunkte manuell einzugeben. Der Rückweg
wird automatisch anhand des aufgezeichneten Kurses erstellt. |
Upcoming-Turn Feature
Vorankündigung Richtungsänderung |
Bei der Kompassanzeige wird 15 Sekunden vor der neu einzuschlagenden
Richtung mit einem abgewinkelten Abbiegepfeil auf die neue Kursrichtung
hingewiesen. |
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UTM |
Universal Transverse Mercator oder
auch Universale Transversale Mercator-Projektion - Eine einheitliche
Meridianstreifen-Abbildung der Erde mit 6 Grad breiten Zonenstreifen; es
werden großräumige Gebiete auf eine plane Oberfläche projiziert, um die
Position in bestimmten Gebieten oder Zonen zu messen. Dieses
Koordinatensystem ist in Deutschland sehr verbreitet und findet auch bei
der Vermeßung zur Erstellung von Landkarten Verwendung. |
WAAS / EGNOS
(SBAS) |

Wide Area Augmentation System
(zu Deutsch etwa weiträumiges Erweiterungssystem) ist ein System, in dem
geostationäre Satelliten dem GPS-Empfänger ein Korrektursignal zur
Verfügung stellen (SBAS = Satellite Based Augmentation System, etwa
"satellitengestütztes Verbesserungssystem"). Seit Dezember 1999 ist WAAS
nahezu durchgängig in Betrieb. Es wurde für die amerikanische
Luftfahrtbehörde FAA für hohe Genauigkeit bei Landeanflügen in den USA
entwickelt. Das WAAS-Signal ist für zivile Nutzung zugänglich und bietet
im Abdeckungsbereich sowohl auf Land wie auf See und in der Luft eine
weiterreichende Abdeckung, als sie bisher durch landgestützte
DGPS-Systeme ermöglicht wurde.
ACHTUNG! WAAS funktioniert
ausschließlich in Nordamerika, weil die entsprechenden
Satellitensignale nur für dort gültig sind. Empfangen neuere, WAAS/EGNOS-fähige
GARMIN Satellitennavigationsgeräte außerhalb Nordamerikas.
WAAS-Korrektursignale (erkennbar an der Satelliten-Nummer 35 auf der
GPS-Seite im Gerät), so VERSCHLECHTERT sich die Genauigkeit der
Positionsbestimmung.
Das europäische SBAS heißt "EGNOS". Mehr über EGNOS erfahren Sie von
offizieller Seite
hier.
Eine gute Zusammenfassung und Beschreibung des WAAS/EGNOS Systems finden
sie hier
http://www.kowoma.de/gps/waas_egnos.htm.
Die Firmware der WAAS/EGNOS-fähigen Garmin Geräte werden nach und nach
dahingehend verbessert, dass sie von der ermittelten Position ausgehend
selbständig zwischen WAAS und EGNOS unterscheiden können, und nur die
für das Gebiet in dem sich das Gerät befindet gültigen Korrektursignale
verarbeitet. Es lohnt sich auch aus diesem Grunde, regelmäßig nach neuer
Software für das eigene Gerät zu suchen.
Wenn WAAS/EGNOS im GPS aktiviert ist und die Korrektursignale empfangen
werden, kann sich die Positionsgenauigkeit bis auf wenige Meter
verbessern, bis herab auf 3m und weniger.
Die SBAS-Signale werden von geostationären Satelliten ausgesendet, die
in Umlaufbahnen über dem Äquator "stehen". Aus mitteleuropäischer Sicht
stehen diese Satelliten relativ dicht über dem Horizont, daher können
ihre Signale in vielen Umgebungen (Gebäude, Gebirge, Bewaldung) nicht
empfangen werden.
Für die typischen zivilen Anwendungen der GARMIN Navigationsgeräte ist
die Messgenauigkeit aber auch ohne WAAS/EGNOS-Korrektur sehr gut
ausreichend und fast immer höher als die Genauigkeit der im GPS
benutzten Landkarten. |
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Zweifrequenztechnik / Schwingerabdeckung |
Der Abdeckungsbereich der Schallwellen wird durch den Kegelwinkel des
Schwingers und die Wassertiefe bestimmt. Die Kegelwinkel sind vom Modell
des Schwingers abhängig.
Eine Frequenz von 50 kHz ergibt beispielsweise einen "weiten" Kegel von
40° und die Abdeckung entspricht etwa 2/3 der Wassertiefe, z.B. beim
40°-Kegel (50 kHz) in einer Tiefe von 9 m etwa 6 m breit.
Eine Frequenz von 200 kHz ergibt einen "schmalen" Kegel von 10° und die
Abdeckung entspricht etwa 2/10 der Wassertiefe, beim 10°-Kegel in einer
Tiefe von 9 m etwa 1,8 m.
Im Zweifrequenzmodus schaltet der Fishfinder bzw. Sounder laufend
zwischen den Signalen mit 50 kHz und 200 kHz um und kombiniert die
gewonnenen Daten. Mit der Zweifrequenzunterstützung können Sie einen
großen Abdeckungsbereich und eine gute Grundauflösung gleichzeitig
erreichen. Im Zweifrequenzmodus wertet das Gerät den engen Kegelwinkel
(200 kHz) für detaillierte Grundinformationen, aus, und minimiert die
toten Bereiche. Der weite Kegelwinkel (50 kHz) sorgt für die große
Abdeckung. Fischechos aus dem weiten und engen Kegel werden
unterschiedlich dargestellt. Der weite Kegel zeigt meist längere
Fischechos als der enge Kegel.
Während die 200 kHz-Frequenz durch ihr häufiges Takten eine rasche und
genaue Darstellung der Grundbeschaffenheit und Fischechos hauptsächlich
im Süßwasser (oder Gewässer mit geringem Salzgehalt, wie z.B. Ostsee)
vermittelt, sollte man für die Tiefenmessung in Ozeanen und Gewässern,
die über einen besonders hohen Salzgehalt verfügen und über 200 m tief
sind, besser die 50 kHz-Frequenz nutzen.
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| BlueChart™ |
BlueChart ist Garmin's eigenes Seekartografie-Programm.
BlueChart ist erhältlich
als CD
als vorprogrammierte Kartenmodule.
BlueChart von der CD wird für alle Kartenplotter benötigt, die mit intern
fest eingebautem Kartenspeicher arbeiten, zum Beispiel BlueChart-kompatible
Handgeräte. Auch für Kartenplotter mit Wechsel-Speichermedien kann BlueChart
von der CD in Verbindung mit einem frei programmierbaren Kartenmodul die
günstigere Alternative sein, wenn Sie häufig wechselnde Seegebiete oder
größere Regionen befahren, da sie erlaubt, mehrere - auch große - Seegebiete
in vollem Detail gemeinsam auf ein Kartenmodul zu programmieren, die Sie
andernfalls alle einzeln kaufen müssten. Fertig vorprogrammierte BlueChart
Kartenmodule für Kartenplotter mit Wechselspeicher sind die günstigere
Alternative, solange Sie nur ein Seegebiet befahren, oder keinen PC zur
Verfügung haben. |
RMS (englisch für root mean square,
quadratischer Mittelwert oder auch Effektivwert), ist die Angabe der mittleren
Genauigkeit der Positionsermittlung bei durchschnittlichen
Empfangsverhältnissen. Da die Empfangsverhältnisse je nach Standort der
Satelliten und Abschattung durch Fahrzeugteile, lokale Funkstörsender, Gebäude,
Gelände oder auch dichte Bewaldung stark schwanken können, kann diese
Genauigkeit keinesfalls zu jedem Zeitpunkt garantiert werden. Sie bezieht sich
auch nur auf die horizontale Genauigkeit (daher 2DRMS).
GPS ermittelt bei Empfang von mindestens 4 an geeigneten Positionen stehenden
Satelliten auch die Höhe. Die Genauigkeit der Höhenermittlung ist jedoch
prinzipbedingt um etwa Faktor 2 schlechter als die horizontale.
Die Genauigkeit der einzelnen GPS-Positionsermittlungen sollte nicht verwechselt
werden mit der Genauigkeit, mit der zurückgelegte Strecken ermittelt werden. In
der Regel gleichen sich die Fehler bei der Positionsermittlung über längere
Strecken weitgehend aus. Der relative Fehler ist dann gering und die
Streckenermittlung sehr genau. Bei schlechten Empfangsverhältnissen kann es aber
auch zu ungünstiger Aufsummierung der Fehler bei den aufeinanderfolgenden
Positionsermittlungen kommen, die das Gesamtergebnis speziell auf kürzeren
Strecken deutlich verfälschen können.
Das GPS System steht unter der alleinigen Hoheit des US-Verteidigungsministerium
and kann aus taktischen Gründen abgeschaltet oder mittels der Selective
Availibility (SA) in der Genauigkeit verschlechtert werden (kam früher bereits
mehrfach vor). Zu Zeiten aktivierter SA war die erzielbare Genauigkeit nur etwa
100m 2DRMS. Seit dem 2.Mai 2000 ist SA abgeschaltet.
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