SO PFLEGEN SIE IHR RACKET
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Wilson Rackets verkörpern Jahre unübertroffener Konstruktionstechnik,
Qualität und Verarbeitungstechnologie. Sie sind daraufhin konzipiert, dem
Benutzer außergewöhnliche Performance, Wert und Haltbarkeit zu bieten. Wir sind
stolz darauf, sagen zu können, dass unsere Rackets seit 1917 die
Kundenerwartungen stets übertroffen haben!
Die modernen Rackets werden immer leichter, deshalb ist es wichtiger denn je,
durch richtige Pflege vorzeitigen Verschleiß und Brechen des Rackets zu
verhindern. Bei jeder Benutzung verschleißt das Racket etwas. Es ist unmöglich,
zu verhindern, dass die Fasern ihre anfänglichen Eigenschaften verlieren, sobald
es gespielt wird. Ein Racket kann abhängig davon, wie es benutzt und gepflegt
wird, von unter einem Jahr bis zu 5 Jahren oder länger halten. Es ist in dieser
Hinsicht einem Automotor vergleichbar. Im Laufe der Zeit ist er nicht mehr so
leistungsstark wie am Anfang, als er neu war. Wenn man sein Auto nicht pflegt,
kann man nicht erwarten, dass es sehr lange hält - genauso ist es mit
Tennisrackets. Um die höchste "Kilometerleistung" von Ihrem Racket zu erhalten,
befolgen Sie bitte die folgenden Hinweise:
Benutzung des Rackets
Vermeiden Sie Schläge oder Stöße gegen harte Gegenstände oder den Bodenbelag,
da dies zu Rissen oder Bruch im Rahmen führen kann. Häufige ungewollte
Stoßursachen sind:
Das Racket rutscht beim Aufschlag oder Überkopfball aus der Hand
Beim Doppel Kollidieren der Tennisschläger mit dem Partner
Treffen des Netzes oder eines Pfostens
Unnötiges Scharren auf dem Boden (beim Spiel oder beim Aufschaufeln von Bällen
mit dem Fuß)
Häufig bricht das Racket nicht sofort nach dem Eintreten einer der obigen
Bedingungen; dennoch kann der Schaden schon entstanden sein, und es ist nur noch
eine Frage der Zeit, bis der Bruch auch zu sehen ist.
Wilson Rackets sind so konstruiert, dass sie einem gewissen Maß an Stößen
standhalten; unsere Garantie verliert jedoch ihre Gültigkeit, wenn eine der oben
genannten Bedingungen eintritt.
Pflege Ihres Rackets
Überprüfen Sie den Zustand Ihres Rackets regelmäßig.
Schauen Sie sich den als Stoßschutz dienenden Bumper oben an Ihrem Schläger an.
Ist ein Teil des Rahmens nicht geschützt? Wenn ja, tauschen Sie den Bumper
umgehend aus. Ihr Besaiter kann das sicher machen. Dabei muss der Schläger neu
bespannt werden, was zwar kostspieliger ist, aber das Geld ist gut investiert.
Wir ersetzen keine auf Grund von Verschleiß zerbrochenen Rackets, wenn dies
durch Austausch des Bumpers hätte verhindert werden können. Der Preis für den
Kauf eines neuen Rackets ist um ein Vielfaches höher als der Austausch des
Bumpers.
Untersuchen Sie den Zustand des Tennisschlägergriffs. Wenn das Racket Ihnen
beim Aufschlag oder Überkopfball aus der Hand gerutscht ist, liegt das
wahrscheinlich an einem abgenutzten Griffband. Es kann auch sein, dass Ihre
Hände stark transpirieren, wodurch das Racket leicht rutscht. Wilson bietet ein
umfassendes Sortiment an Ersatz-Griffbändern mit unterschiedlichen
feuchtigkeitsabsorbierenden Eigenschaften, die die Bedürfnisse von jedem Spieler
erfüllen. Wir halten es für sehr wichtig, das Griffband genauso oft
auszutauschen, wie die Saiten neu bespannt werden.
Bespannen des Rackets. Eine richtige Bespannung ist Voraussetzung für eine
zufrieden stellende Leistung und möglichst lange Haltbarkeit. Das Bespannen
sollte von einem erfahrenen Besaiter vorgenommen werden, Der Tennisschläger
sollte innerhalb eines Jahres so oft neu bespannt werden, wie Sie pro Woche
Tennis spielen, mindestens jedoch einmal pro Jahr, es sei denn Ihre Saiten
reißen Ihnen häufiger. Wenn Sie beispielsweise dreimal pro Woche Tennis spielen,
sollten Sie Ihr Racket dreimal im Jahr bzw. alle 4 Monate neu bespannen lassen.
Es können auch Einkerbungen an den Saiten entstehen. Wenn eine Einkerbung zu
tief wird, reißt die Saite. Schieben Sie die Saiten etwas zur Page und prüfen
Sie auf Einkerbungen. Lassen Sie Ihr Racket neu besaiten, wenn eine Einkerbung
die halbe Saite tief ist.
Auswirkung von Temperaturextremen auf Saiten und Racket
Extreme Hitze bzw. Kälte sind zwei der schlimmsten Feinde für Ihren
Tennisschläger und seine Saiten. Extreme Hitze, beispielsweise im Kofferraum
oder der Heckablage des Autos, kann den Rahmen irreversibel beschädigen und sich
negativ auf die Saitenbespannung auswirken. Das Racket ist bei
"Zimmertemperatur" aufzubewahren, und niemals an einem heißen Tag im Auto. An
einem Tag mit 30°C Außentemperatur kann die Temperatur im Inneren des Fahrzeugs
60°C erreichen. Das ist heiß genug, um das Racket zu verziehen, was nicht von
der Garantie abgedeckt wird. Extreme Hitze kann auch den Saiten ihr frisches,
festes Feeling nehmen, so dass sie ein "breiiges" oder "totes" Spielgefühl
vermitteln. Extreme Kälte verursacht großenteils dieselben Probleme, wie extreme
Hitze.
Wilson liefert zum Schutz Ihres Rackets, wenn Sie es nicht benutzen, eine Hülle
in voller Länge mit. Wir empfehlen, dass Sie Ihren Tennisschläger nach jedem
Spiel in die Hülle legen und ihn ordnungsgemäß aufbewahren, wobei extreme Hitze
und Kälte zu vermeiden sind.
Welcher Saitentyp ist der Richtige für mich?
Die Saite sollte zu Ihrem Racket passen. Es hat keinen Sinn, bei den Saiten
sparen zu wollen, da sie eine große Auswirkung auf die Performance des Rackets
haben. Schauen Sie auf die Halsinnenseite Ihres Wilson-Rackets, um die
empfohlene Wilson-Saite für Ihr Schlägermodell zu ermitteln. Wilson bietet ein
breites Sortiment an Tennissaiten, das die Anforderungen von jedem Spieler
erfüllt.
Jede Saite hat eine Gaugezahl, in der Regel 17, 16 oder 15. Je höher die Zahl,
desto leichter ist die Saite spielbar, zugleich ist sie jedoch weniger haltbar.
Verwenden Sie nichts anderes als eine hochwertige 17 oder 16 Gauge Saite, wie
Wilson Sensation NXT oder Wilson Sensation, es sei denn, Ihnen reißen die Saiten
leicht. Wenn Ihnen die Saiten häufig reißen und Ihnen Haltbarkeit sehr wichtig
ist, verwenden Sie eine Hybridsaite wie Wilson Hammerlast. Hybridsaiten sind mit
verschiedenen Saitentypen für die Längs- und die Quersaiten ausgestattet. In der
Regel sind die Längssaiten zwecks Verlängerung der Lebensdauer der Saite aus
speziellem, sehr haltbarem Material hergestellt. Verringern Sie bei der
Verwendung von Hybridsaiten bitte Ihre normale Saitenspannung um 10%, da sie den
Schläger stärker belasten.
Wie steht es mit der Spannung?
Die vom Hersteller empfohlenen Angaben zu Spannung und Verteilung sind stets
einzuhalten. Wenn diese Anweisungen nicht eingehalten werden, kann dies zum
Verlust des Garantieanspruchs für den Tennisschläger führen und/oder außerdem
den Rahmen schwer beschädigen. Halten Sie die Spannung des Rackets innerhalb des
empfohlenen Spannungsbereichs. Höhere Spannung bietet größere Kontrolle, während
niedrigere Spannung mehr Power bringt.
Wie kann ich feststellen, ob das Racket richtig bespannt wurde?
Hier sind einige Tipps zur Beurteilung des Rackets nach dem Bespannen und zur
Feststellung der Besaitungsqualität:
Wenn der Tennisschläger verzogen aussieht, war er möglicherweise nicht korrekt
in der Besaitungsmaschine eingespannt. Weisen Sie Ihren Besaiter darauf hin.
Inkorrektes Einspannen quetscht den Schläger und kann Kerben an den 180° und
360° Positionen hinterlassen. Unaufmerksame Besaiter verursachen möglicherweise
auch Kratzer im Rahmeninneren, was anzumerken ist.
Prüfen Sie auf Einkerbungen bei den Saiten. Dies kann bei unerfahrenen Besaitern
auftreten und kann dazu führen, dass die Saiten vorzeitig reißen. Sollte dies
nach der Besaitung der Fall sein, weisen Sie Ihren Besaiter darauf hin. Achten
Sie darauf, dass die Saiten nach dem Bespannen gerade ausgerichtet sind. Ein
wellenförmiger Quersaitenverlauf ist ein anderer Hinweis auf unaufmerksames
Arbeiten.
Wie man es auch dreht und wendet, die Saiten sind das A und O für die Leistung
Ihres Tennisschlägers. Wenn Sie billiges Nylon auf einem
Spitzen-Performance-Racket haben, wird Sie die Leistung des Rackets nicht
zufrieden stellen. Ein Racket der Spitzenklasse mit minderwertigen Saiten kann
nur zu schlechter Leistung des Rackets führen. Nehmen Sie sich die Zeit, sich
über den Wert von Qualitätssaiten und von Qualitätsbesaitung durch einen
qualifizierten Besaiter klar zu werden.
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