Wintersteiger - Skiservice
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Planer Ski
Keine Belagsverbrennungen
Keine sichtbaren Kratzer
Gleichmäsige Struktur
Gewachst und abgezogen |
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Keine Brennstellen an der Kante
Präzise Kantengeometrie und feine exakte Kantenoberfläche belagseitig und seitlich
ggf. Kante im Schaufel- und
Endbereich gebrochen |
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Der richtige Schliff - Vorteile und
Nachteile
Wir unterscheiden zwischen zwei verschiedene Schleifarten,
den Bandschlif
und den Steinschliff, die wiederum
verschiedene Eigenschaften
aufweisen.
Bandschliff:
Steinschliff: |
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Schleiftechnologien
Schleifbänder
Ein Schleifband
besteht aus einer Trägerunterlage in Form eines Bandes auf dem
das Schleifkorn mittels Bindemittel
(z.B. Kunstharz)
aufgebracht ist.
Durch verschiedene
Korngrößen kann die Abnahmeleistung
und Rauheit
beeinflust werden. Ein neues Schleifband erzeugt
eine gröbere
Oberfläche als ein älteres, länger benutztes.
Durch diesen Umstand
ist eine Reproduzierung von Strukturen mit
Schleifbändern nicht möglich.
Schleifsteine
Es gibt
Schleifsteine mit den unterschiedlichsten
Zusammensetzungen.
Schleifsteine bestehen aus dem Schleifmittel ,
welches in verschiedenen Korngrößen
verwendet wird.
Dieses Korn wird mit
Bindemittel (Keramik oder Kunstharz)
vermengt und in eine
runde Form eingebracht. Anschließend
wird die rohe Masse
mit einer Presse verdichtet und in
einem
Hochtemperaturofen gebrannt.
Grobes Korn bewirkt
eine relativ grobe Struktur, gute
Spanaufnahme aber
schlechte Formbarkeit (feine, exakt
definierbare
Strukturen sind nicht möglich, auch grobe
Strukturen nur sehr
ungenau). Feines Korn kann dagegen sehr exakt geformt
werden, was wiederum genauen
Strukturschliff von
sehr fein bis grob ermöglicht.
Schleifsteine für
die Skibearbeitung sind in der Regel keramisch gebunden. |
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Lineare
Struktur:
Der Diamant zieht den Stein in eine Richtung ab. |
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Gekreuzte
Struktur:
Der Stein wird in
beide Richtungen mit
gleicher Geschwindigkeit abgezogen |
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Schräg
gekreuzte Struktur:
Der Stein wird in beide Richtungen mit
unterschiedlicher Geschwindigkeit abgezogen |
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Ähnlich dem Gewindeschneiden bei
einer Drehbank wird durch die
gleichmäßige und einstellbare
Bewegung des Diamanten über den
Stein eine feine Rille erzeugt, die
beim Schleifen auf die Skilauffläche
übertragen wird. Je nach
Geschwindigkeit des Diamanten und der
Steindrehzahl wird eine gröbere
oder feinere Struktur erzeugt. Zieht man
den Stein mit einer langsamen
Diamantgeschwindigkeit ab, ist der
Abstand der durch den Diamant
erzeugten Rillen kleiner und teilweise
überlappend, wodurch eine feine
Struktur entsteht. Wird der Stein
dagegen mit einer schnelleren
Geschwindigkeit abgezogen, ist der
Abstand der Rillen entsprechend
größer, womit auch die Überlappung
geringer ausfällt und eine
gröbere, tiefere Strukturen entsteht. Eine weitere Variation der Strukturgestaltung
ergibt sich aus der Möglichkeit, den Stein
nur in eine Richtung
(Linearstruktur) oder in beide Richtungen
(Kreuzstruktur) abzuziehen. Bei
speziellen Maschinen ist es auch möglich die Abziehgeschwindigkeit in die
jeweilige Richtung ungleich einzustellen,
wodurch eine schräg gekreuzte
Struktur oder eine Pfeil-Struktur entsteht. |
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Die Laufflächenstruktur
beeinflut maßgeblich die Gleiteigenschaften und auch zum Teil die Dreheigenschaften des
Skis.
Eine Grundregel ist:
Je kälter der Schnee, desto feiner die
Belagsstruktur
Je wärmer der Schnee, desto gröber die
Belagstruktur
Um leicht überschaubare Richtlinien für die Strukturauswahl zu erhalten, ist die
Schneebeschaffenheit in drei Arten eingestuft:
Trockener, kalter Schnee
(Neuschnee)
feine Struktur
Feuchter Schnee
mittlere Struktur
Nasser grobkörniger Schnee
grobe Struktur
Eine einfache grobe
Schneebestimmung ist per Hand möglich:
Trockener Schnee: Läßt sich in der Hand mit Druck nicht formen
Feuchter Schnee: Läßt sich formen, tropft aber nicht
Nasser Schnee: Läßt sich formen und tropft
Eine Grundregel ist: Je feiner die Kante, desto besser die Dreheigenschaften
und Gleitfähigkeit des Skis.
Die Sruktur kann im Belagsbereich auf die jeweiligen Schneebedingungen
(feucht, naß) angepaßt werden. Die Kante sollte aber möglichst strukturfrei (fein) sein
(Tuning). |
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| Die
Struktur vermindert die Reibung zwischen Schnee und Lauffläche |
| Bei kaltem, kristallinem
Schnee sollte die Lauffläche so glatt wie möglich sein, um die Reibungspunkte so gering
wie möglich zu halten. |
| Bei amorphem, nassem Schnee ist eine strukturierte Lauffläche besser, um
dieReibungspunkte zu reduzieren. Lufträume zwischen Lauffläche und Schnee verhindern
den "Saugeffekt". |
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