Wintersteiger-Skiservice

Nach oben ] [ Wintersteiger-Skiservice ] TrimmDisc 91 ] Poly Jet ] SNB-350 ] Montana-Skiservice ] Utracam Tuning ]  

Optimaler Schi
Belag:
Kante:
belag.bmp (22238 Byte)
kante.bmp (9574 Byte)
Planer Ski
Keine Belagsverbrennungen
Keine sichtbaren Kratzer
Gleichmäsige Struktur
Gewachst und abgezogen
Keine Brennstellen an der Kante
Präzise Kantengeometrie und feine exakte Kantenoberfläche belagseitig und seitlich
ggf. Kante im Schaufel- und Endbereich gebrochen
Der richtige Schliff - Vorteile und Nachteile
Wir unterscheiden zwischen zwei verschiedene Schleifarten,
den Bandschlif
und den Steinschliff, die wiederum verschiedene Eigenschaften aufweisen.
                 Bandschliff:                               Steinschliff:
bandschliff.bmp (50678 Byte) steinschliff.bmp (50678 Byte)
Schleiftechnologien
  
Schleifbänder
Ein Schleifband besteht aus einer Trägerunterlage in Form eines Bandes auf dem das Schleifkorn mittels Bindemittel   (z.B. Kunstharz) aufgebracht ist.
Durch verschiedene Korngrößen kann die Abnahmeleistung  und Rauheit beeinflust werden. Ein neues Schleifband erzeugt  eine gröbere Oberfläche als ein älteres, länger benutztes.
Durch diesen Umstand ist eine Reproduzierung von Strukturen mit Schleifbändern nicht möglich.

   Schleifsteine
Es gibt Schleifsteine mit den unterschiedlichsten Zusammensetzungen. Schleifsteine bestehen aus dem Schleifmittel , welches in verschiedenen Korngrößen verwendet wird.
Dieses Korn wird mit Bindemittel (Keramik oder Kunstharz)
vermengt und in eine runde Form eingebracht. Anschließend  wird die rohe Masse mit einer Presse verdichtet und in einem Hochtemperaturofen gebrannt.
Grobes Korn bewirkt eine relativ grobe Struktur, gute Spanaufnahme aber schlechte Formbarkeit (feine, exakt  definierbare Strukturen sind nicht möglich, auch grobe Strukturen nur sehr ungenau). Feines Korn kann dagegen sehr exakt geformt werden, was wiederum genauen 
Strukturschliff von sehr fein bis grob ermöglicht.
Schleifsteine für die Skibearbeitung sind in der Regel keramisch gebunden.
Strukturarten
linearestruktur.bmp (21654 Byte)
Lineare Struktur:
Der Diamant zieht den Stein in eine Richtung ab.
gekreuzte.bmp (21654 Byte)
Gekreuzte Struktur:
Der Stein wird in beide Richtungen mit
gleicher Geschwindigkeit abgezogen
schraggekreuzt.bmp (20454 Byte)
Schräg gekreuzte Struktur:
Der Stein wird in beide Richtungen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit abgezogen
Strukturentstehung
           Ähnlich dem Gewindeschneiden bei einer Drehbank wird durch die gleichmäßige und einstellbare Bewegung des Diamanten über den Stein eine feine Rille erzeugt, die beim Schleifen auf die Skilauffläche übertragen wird. Je nach Geschwindigkeit des Diamanten und der Steindrehzahl wird eine gröbere oder feinere Struktur erzeugt. Zieht man den Stein mit einer langsamen Diamantgeschwindigkeit ab, ist der Abstand der durch den Diamant erzeugten Rillen kleiner und teilweise überlappend, wodurch eine feine Struktur entsteht. Wird der Stein dagegen mit einer schnelleren Geschwindigkeit abgezogen, ist der  Abstand der Rillen entsprechend größer, womit auch die Überlappung  geringer ausfällt und eine gröbere, tiefere Strukturen entsteht. Eine weitere Variation der Strukturgestaltung ergibt sich aus der Möglichkeit, den Stein  nur in eine Richtung (Linearstruktur) oder in beide Richtungen  (Kreuzstruktur) abzuziehen. Bei speziellen Maschinen ist es auch möglich die Abziehgeschwindigkeit in die jeweilige Richtung ungleich einzustellen,  wodurch eine schräg gekreuzte Struktur oder eine Pfeil-Struktur entsteht.
Strukturauswahl
Die Laufflächenstruktur beeinflut maßgeblich die Gleiteigenschaften und auch zum Teil die Dreheigenschaften des Skis.
  Eine Grundregel ist:
        Je kälter der Schnee, desto feiner die Belagsstruktur
        Je wärmer der Schnee, desto gröber die Belagstruktur
Um leicht überschaubare Richtlinien für die Strukturauswahl zu erhalten, ist die
Schneebeschaffenheit in drei Arten eingestuft:
          Trockener, kalter Schnee (Neuschnee)
                         feine Struktur
          Feuchter Schnee
                         mittlere Struktur
          Nasser grobkörniger Schnee
                         grobe Struktur

Eine einfache grobe Schneebestimmung ist per Hand möglich:
     Trockener Schnee: Läßt sich in der Hand mit Druck nicht formen
     Feuchter Schnee: Läßt sich formen, tropft aber nicht
     Nasser Schnee: Läßt sich formen und tropft

Eine Grundregel ist: Je feiner die Kante, desto besser die
Dreheigenschaften und Gleitfähigkeit des Skis.
Die Sruktur kann im Belagsbereich auf die jeweiligen Schneebedingungen
(feucht, naß) angepaßt werden. Die Kante sollte aber möglichst strukturfrei (fein) sein (Tuning).
Warum Struktur
Die Struktur vermindert die Reibung zwischen Schnee und Lauffläche
warumstruktur1.bmp (40926 Byte)
Bei kaltem, kristallinem Schnee sollte die Lauffläche so glatt wie möglich sein, um die Reibungspunkte so gering wie möglich zu halten.
warumstruktur2.bmp (32294 Byte)
Bei amorphem, nassem Schnee ist eine strukturierte Lauffläche besser, um dieReibungspunkte zu reduzieren. Lufträume zwischen Lauffläche und Schnee verhindern den "Saugeffekt".
 

Nach oben ] [ Wintersteiger-Skiservice ] TrimmDisc 91 ] Poly Jet ] SNB-350 ] Montana-Skiservice ] Utracam Tuning ]  

Nach oben ] Weiter ] Zur WEB-Gesamtübersicht  E-MAIL